Warum starke Beine allein nicht reichen — und was viele beim Training vergessen 🧘🏻♂️🚀🏋️
- Alexander Preinstorfer

- 14. Mai
- 3 Min. Lesezeit
Hallo Leute,
auf meinen letzten Newsletter zur tiefen Kniebeuge bekam ich eine richtig spannende Nachricht von Ulli aus der Community (Freundin und Yogalehererin).
Sie hatte über mehrere Monate eine Kniebeugen-Challenge gemacht — teilweise bis zu 150 Wiederholungen pro Tag.
Erstmal:Größten Respekt dafür.
Noch spannender war aber ihre Beobachtung danach:
Irgendwann merkte sie, dass die Belastung auf der Vorderseite der Oberschenkel immer dominanter wurde.
Erst als sie begann, gezielt die Beinrückseite und das Gesäß mitzutrainieren, fühlte sich das Ganze wieder deutlich harmonischer und stabiler an.
Und genau da wird Training plötzlich richtig interessant.
Der stärkste Muskel gewinnt fast immer
Der Quadrizeps — also die Vorderseite des Oberschenkels — gehört zu den stärksten Muskelgruppen des menschlichen Körpers.
Und genau deshalb übernimmt er oft die Führung.
Vor allem bei:
Kniebeugen
Treppensteigen
Aufstehen
Radfahren
vielen Fitnessübungen
Das Problem:
Wenn immer nur der stärkste Muskel arbeitet und der Gegenspieler zu wenig mitgenommen wird, entsteht auf Dauer oft ein Ungleichgewicht.
Der Körper liebt Balance.
Und Training ist deshalb fast immer ein Zusammenspiel aus:
Agonist
Antagonist
Synergist
Oder einfacher gesagt:
Ein Muskel arbeitet.Ein anderer bremst.Ein dritter unterstützt und stabilisiert.
Der Körper funktioniert nie isoliert.
Er funktioniert in Muskelketten.
Genau deshalb trainiere ich nicht „nur Muskeln“
Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum mein Training oft etwas anders aussieht als klassisches Fitness-Training.
Wir trainieren nicht einfach nur:
Vorderseite
Rückseite
Bauch
Beine
Sondern Bewegungsmuster.
Zusammenspiel.
Kontrolle.
Stabilität.
Mal öffnen wir.Mal stabilisieren wir.Mal arbeiten wir an Kraft.Mal an Beweglichkeit.Mal an Körperspannung.Mal an Balance.
Und genau dieses Wechselspiel macht den Körper langfristig belastbar.
Denn:
Training ist im Grunde einfach, wenn man die Struktur versteht.
Aber im Detail unglaublich komplex.
Und genau das macht es spannend.
Trainer-Rückblick der Woche
Im Training beobachte ich immer wieder etwas Interessantes:
Viele Menschen haben nicht zu wenig Kraft.
Sie haben oft nur gelernt, immer dieselben Muskeln zu benutzen.
Der Körper wird dadurch ein bisschen wie eine Mannschaft, in der immer dieselben Spieler laufen müssen — während andere kaum mitspielen.
Und irgendwann melden sich dann häufig:
das Knie
die Hüfte
der Rücken
oder die Spannung im Nacken
Nicht unbedingt, weil etwas „kaputt“ ist.
Sondern weil das Zusammenspiel verloren gegangen ist.
Genau deshalb liebe ich funktionelles Training so sehr.
Wenn plötzlich Bewegungen wieder leichter werden.Wenn Menschen wieder Vertrauen in ihren Körper bekommen.Wenn Stabilität entsteht.Und wenn Kraft nicht mehr „hart“, sondern kontrolliert wirkt.
Das ist für mich modernes Training.
Ein Gedanke, der hängen geblieben ist
Im weiteren Austausch schrieb Ulli dann noch einen Satz, den ich richtig stark fand:
„Ehrgeiz und Selbstdisziplin brauchen immer auch Mitgefühl für sich selbst.“
Und ehrlich?
Da steckt unglaublich viel Wahrheit drin.
Denn Training funktioniert langfristig nicht über Dauer-Härte.
Der Körper braucht:
Belastung
Anpassung
Spannung
Regeneration
Genau deshalb geht es in meinem Training nicht darum, Menschen „fertig“ zu machen.
Sondern stärker.Beweglicher.Belastbarer.
Und zwar langfristig.
Mein Fazit
Der Körper denkt nicht in einzelnen Muskeln.
Er denkt in Bewegung.
Und genau deshalb braucht gutes Training immer beide Seiten:
Spannung und Beweglichkeit.Kraft und Kontrolle.Vorderseite und Rückseite.
Vielleicht ist genau das einer der wichtigsten Punkte, um langfristig gesund, beweglich und leistungsfähig zu bleiben.
Und jetzt kommt ihr 😊
Die Nachrichten aus der Community zeigen mir immer wieder, wie wertvoll gemeinsamer Austausch rund um Training, Alltag und Gesundheit sein kann.
Deshalb möchte ich solche Gedanken, Erfahrungen und Fragen künftig immer wieder in meinen Newsletter einbauen.
Denn genau daraus entsteht etwas richtig Gutes:
Schwarmintelligenz.
Menschen lernen voneinander.Menschen motivieren sich gegenseitig.Und oft entstehen genau aus solchen Nachrichten die spannendsten Gedanken rund um Bewegung, Training und Gesundheit.
Wenn ihr also Fragen, Erfahrungen oder eigene Beobachtungen habt:
Schickt sie mir gerne.
Ich freue mich drauf.
Lust bekommen, wieder beweglicher und stärker zu werden?
Meine Gruppentrainings finden aktuell dienstags in Übersee statt:
17:30 Uhr19:00 Uhr
Zusätzlich biete ich:
Personal Training
Firmenfitness
Kleingruppentraining
Im Mittelpunkt steht dabei immer ein Ziel:
Den Körper nicht nur „fit aussehen“ zu lassen, sondern ihn wirklich belastbar, beweglich und alltagstauglich zu machen.
Mit einem Training, das Kraft, Beweglichkeit, Stabilität, Körpergefühl und funktionelle Bewegung miteinander verbindet.
Im Moment sind noch Plätze frei.
Ich freue mich auf euch. Und los geht´s …...




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