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Weg vom Zieldruck – hin zu einem positiven Prozess đŸ§˜đŸ»â€â™‚ïžđŸ’ȘđŸ€— "Sankalpa"

  • Autorenbild: Alexander  Preinstorfer
    Alexander Preinstorfer
  • vor 11 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Hallo Leute, 

zum Start in die neue Woche möchte ich ein Thema aufgreifen, das wir in den letzten Trainings schon angesprochen haben – Sankalpa.


Ein Sankalpa ist eine bewusste innere Entscheidung. Eine Art Versprechen an dich selbst,

wie du dir begegnen willst – unabhĂ€ngig davon, wie gut oder holprig es gerade lĂ€uft.


Ganz wichtig vorweg: Ziele sind nichts Schlechtes. Ganz im Gegenteil. Ziele sind oft der Motor fĂŒr den Start.

Sie geben Richtung, machen Lust, bringen uns ins Tun.

Schwierig wird es meist erst dann, wenn aus Zielen Druck wird.

Nicht:

‱ Ich will 5 kg abnehmen.

‱ Ich muss mich mehr zusammenreißen.

Sondern:

‱ Ich gehe respektvoll mit meinem Körper um.

‱ Ich vertraue meinem eigenen Rhythmus.

‱ Ich erlaube mir: Nicht perfekt zu sein.

Ein Sankalpa beschreibt keinen Leistungsanspruch, sondern einen inneren Zustand.


Woher kommt das Sankalpa?

Der Begriff stammt aus der Yoga-Philosophie, besonders aus dem Yoga Nidra. Dort wird das Sankalpa in einem Zustand von Ruhe gesetzt – wenn Körper und Geist entspannt sind.

Warum? Weil das, was wir uns innerlich zusagen, dann tiefer wirkt als reines Denken. Man könnte auch sagen: Sankalpa spricht nicht den Kopf an – sondern das Unterbewusstsein.


WofĂŒr ist ein Sankalpa gut?

Orientierung statt Dauerdruck Ziele können motivieren – aber sie können auch stressen. 

Sankalpa wirkt wie ein innerer Kompass:

Wie möchte ich heute mit mir umgehen?


Diese Frage verÀndert Entscheidungen oft ganz automatisch.

Es trÀgt dich auch dann, wenn es nicht lÀuftZiele funktionieren meistens nur, wenn alles nach Plan lÀuft. 


Sankalpa begleitet dich auch dann, wenn du mĂŒde bist, verletzt, frustriert oder zweifelst.

Beispiel:Ziel: 3× pro Woche trainieren — scheitert schnellSankalpa: Ich höre auf die Signale meines Körpers —  immer anwendbar


Mehr Selbstvertrauen & bessere SelbstwahrnehmungSankalpa bringt dich weg von:

‱ Bewertung

‱ Vergleich

‱ Selbstkritik

Hin zu:

‱ PrĂ€senz

‱ Klarheit

‱ innerer Ruhe

Viele merken: Ich werde freundlicher mit mir – und dadurch oft sogar konsequenter.

Leise, aber nachhaltig. Ein Sankalpa ist kein Mantra zum Einreden. Es ist eher ein leiser Satz im Hintergrund, der dein Verhalten nach und nach verÀndert.

Nicht ĂŒber Nacht. DafĂŒr ehrlich. DafĂŒr tief.


Wann ist ein Sankalpa besonders sinnvoll?

‱ zum Jahresanfang‱ in Übergangsphasen‱ nach Krankheit oder Verletzung‱ bei Überforderung‱ wenn Ziele da sind, aber keine Leichtigkeit entsteht

Und ja – genau deshalb passt dieses Thema gerade so gut in unsere Trainings.


 
 
 

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