Muskeln - dein unterschätztes Stoffwechselorgan 💪🌞
- Alexander Preinstorfer

- 13. März
- 2 Min. Lesezeit
Hallo Leute,
im letzten Newsletter ging es um Sarkopenie – den schleichenden Verlust von Muskelmasse und Kraft.
Heute schauen wir uns einen anderen wichtigen Aspekt an:
Muskeln sind nicht nur für Bewegung zuständig. Sie sind eines der wichtigsten Stoffwechselorgane unseres Körpers.
Viele denken bei Muskeln zuerst an Kraft oder sportliche Leistung. Doch aus medizinischer Sicht erfüllen sie eine viel größere Aufgabe.
Muskeln regulieren unseren Blutzucker
Wenn wir uns bewegen oder Krafttraining machen, benötigen unsere Muskeln Energie. Eine der wichtigsten Energiequellen dafür ist Glukose – also Zucker im Blut. Aktive Muskeln können diesen Zucker aufnehmen und verwerten.
Das hat mehrere positive Effekte:
stabilerer Blutzuckerspiegel
geringeres Risiko für Insulinresistenz
mehr Energie im Alltag
Oder einfach gesagt: Je aktiver unsere Muskulatur ist, desto besser arbeitet unser Stoffwechsel.
Muskeln erhöhen den Energieverbrauch
Muskeln sind aktives Gewebe. Das bedeutet: Sie verbrauchen Energie – auch im Ruhezustand.
Mehr Muskelmasse führt deshalb zu:
einem höheren Grundumsatz
einer besseren Energieverwertung
langfristig stabilerem Körpergewicht
Darum spielt Muskeltraining auch eine wichtige Rolle für Wohlbefinden und Körperbalance.
Bewegung sendet Signale an den Körper
Ein spannender Punkt aus der aktuellen Forschung: Wenn Muskeln arbeiten, produzieren sie sogenannte Myokine – hormonähnliche Botenstoffe.
Diese beeinflussen unter anderem:
den Stoffwechsel
das Immunsystem
Entzündungsprozesse im Körper
Man könnte sagen: Jede Muskelaktivität sendet positive Signale an den gesamten Organismus.
Trainerblick der Woche
In meiner Praxis erlebe ich immer wieder etwas Interessantes.
Viele Menschen beginnen mit Krafttraining, weil sie stärker werden oder Beschwerden reduzieren möchten. Was sie nach einigen Wochen zusätzlich bemerken, ist oft etwas anderes: Sie fühlen sich energiegeladener, schlafen besser und haben weniger Leistungstiefs im Alltag.
Das liegt nicht nur am Training selbst, sondern auch daran, dass aktive Muskeln den gesamten Stoffwechsel positiv beeinflussen.
Der Körper arbeitet effizienter. Und genau das spürt man im Alltag.
Gemeinsam trainieren – und dranbleiben
Ein entscheidender Punkt ist dabei die Regelmäßigkeit.
Genau deshalb gibt es unterschiedliche Trainingsmöglichkeiten:
Gruppentraining, das durch die gemeinsame Energie motiviert
Kleingruppen, in denen individueller gearbeitet werden kann
Personal Training, wenn gezielt an persönlichen Themen gearbeitet werden soll
Am Ende geht es immer um dasselbe Ziel: dranbleiben.
Denn langfristige Entwicklung entsteht nicht durch einzelne intensive Phasen – sondern durch kontinuierliches Training.
Stärke ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis von Reiz, Regeneration - und der Entscheidung, nicht aufzuhören.
Ich freue mich, wenn wir diesen Weg gemeinsam weitergehen. Und los geht´s…..
Im nächsten Newsletter geht es um ein Thema, das häufig unterschätzt wird: Warum Eiweiß eine zentrale Rolle für Muskeln, Regeneration und langfristige Leistungsfähigkeit spielt.
Außerdem gibt es eine kleine Neuigkeit zu den Trainingszeiten in Übersee – dazu berichte ich beim nächsten Mal ausführlicher.
Dein,
Alexander Preinstorfer


Kommentare